Aktuelles
Programm
Referentinnen
Workshopangebote
Übernachtung
Anmeldung
Wegbeschreibung
   
 

Intensivworkshop am 18.9.2009

 

Intensivworkshop mit Ludger Brüning

Handlungsorientierte Einführung: Kooperatives Lernen und schüleraktivierender Unterricht

In dieser Fortbildung wird das Konzept des Kooperativen Lernens und schüleraktivierenden Lehrens und ihre Anwendung im Unterricht vorgestellt. Im Rahmen der praktischen Durchführung der Methoden lernen die Teilnehmer außerdem ausgewählte theoretische Ansätze des Kooperativen Lernens und schüleraktivierenden Arbeitens kennen. Die Förderung sozialer Kompetenzen im Fachunterricht und die Einbindung des Kooperativen Lernens im Unterricht wird Gegenstand der Fortbildung werden. Hinter dem Konzept des Kooperativen Lernens verbirgt sich eine umfassende Unterrichtsdramaturgie, die bewährte Unterrichtsmethoden mit neueren Formen des Unterrichtens verbindet. Dabei steht die Bestrebung im Mittelpunkt, den Unterricht so zu gestalten, dass möglichst alle Schüler in jeder Unterrichtsphase mental aktiviert sind und in einem Prozess aus individueller Wissensaneignung (Konstruktion) und kooperativem Wissensaustausch (Ko-Konstruktion) eine intensive Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsgegenstand erfolgt. In der Fortbildung wird ein erster Einblick geboten werden, der so ausgerichtet ist, dass alle angebotenen Inhalte unmittelbar im Unterricht umgesetzt werden können. Die Fortbildung wird vor allem mit Methoden des Kooperativen Lernens handlungsorientiert moderiert. Der Vortragsanteil wird demgegenüber in den Hintergrund treten. Das bedeutet für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass sie die Methoden immer wieder aus der Sicht der Lernenden kennen lernen und so auf ihren didaktischen Wert für den Unterricht überprüfen können.

   
 

Summer School vom 19.- 20.09.2009

 

Workshop 1

 

Referent: Dirk Braun

Gestaltung von kooperativen Rahmenbedingungen im Unterricht

In diesem Workshop sind Sie richtig, wenn Sie schon erste Vorerfahrungen mit einzelnen kooperativen Methoden haben und diese nun in eine sinnvolle Gesamtstruktur Ihres Unterrichts einbinden möchten. Als erstes klären wir die Frage, unter welchen Rahmenbedingungen kooperatives Lernen stattfinden kann. Danach reflektieren wir die kooperativen Rahmenbedingungen an unseren Schulen und sammeln Ideen, wie wir sie positiv verändern können. Die Inhalte des Workshops werden mit exemplarischen kooperativen Methoden erarbeitet.

   
 

Workshop 2

 

Referenten: Prof. Sander & Team

Das ist gut für mich! Wie Schüler lernen, für Ihren Lernfortschritt selbst zu sorgen.

Im Projekt „Das ist gut für mich!“ werden sehr viele Aspekte des Kooperativen Lernens realisiert. Der Tutor und die Schüler sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass die Schüler Fortschritte in ihrem Lern- und Arbeitsverhalten machen. So lernen die Schüler, dass es effektiv ist, sich gegenseitig zu helfen und Ressourcen zu teilen. Dies geschieht jedoch nicht nur auf fachlicher Ebene, sondern auch auf emotionaler Ebene: Die Schüler und der Tutor sollen einander ermutigen, loben und motivieren. Alle Beteiligten bringen ihr eigenes Wissen und ihre eigenen Ideen ein, um ihre Ziele zu erreichen und um den anderen zu helfen ihre Ziele zu erreichen. Durch praktische Übungen und Kurzreferate des Projektteams und der Tutoren wird den Workshopteilnehmern ein praxisorientierter Einblick in das Konzept ermöglicht. Das Projekt „Das ist gut für mich!“ hat das Ziel, Schülern der Jahrgangsstufe 7 mit Leistungsdefiziten, Lernschwierigkeiten oder alterstypischen Motivationsproblemen zu helfen. Dazu ist es wichtig, die Schüler emotional zu stärken, damit sie sich in der Schule wieder wohler fühlen können. Je solider diese emotionale Basis ist, desto leichter fällt auch der Erwerb von fachlichen Kenntnissen und Fertigkeiten.

   
 

Workshop 3

 

Referentin: Sabine Lafloer-Schwarz

Lesen von Sachtexten im Fachunterricht. Förderung des Leseverstehens durch kooperative Strategien und graphisches Strukturieren.

Mit Hilfe von Concept Maps lernen Schülerinnen und Schüler, wesentliche Informationen eines Sachtextes in ihrer Dependenz darzustellen. Concept Maps dienen der Visualisierung komplexer Zusammenhänge. Mit Hilfe kooperativer Methoden wird in dem Workshop exemplarisch ein Sachtext gelesen und eine Concept Map erstellt. Workshop 4 Referent: Thomas Kremers Kooperatives Lernen in der zweiten Phase der Lehrerausbildung Die Qualität eines Bildungssystems ist ein entscheidender Faktor für die Zukunft einer Gesellschaft. Trotz der Einführung der Bachelor-und Master-Studiengänge ist die Lehrerausbildung an vielen deutschen Universitäten noch immer sehr stark wissenschaftlich orientiert ist. So steht häufig nicht der Schüler im Fokus des Studiums sondern die ohne Zweifel ebenfalls wichtige Aneignung von Fachwissenschaften. Im Kontrast dazu steht im Zentrum der zweiten Phase der Lehrerausbildung die Vermittlung schulpraktischer Kompetenzen: Angehende Lehrerinnen und Lehrer eignen sich in der Schule unter Betreuung der Studienseminare die Kunst des Unterrichtens mit vielfältigen sowohl fachlichen und methodischen als auch sozialen, pädagogischen, psychologischen, kommunikativen usw. Facetten an. Diese zweite Phase der Lehrerausbildung zeichnet sich durch ein Dilemma aus: Die Lehramtsanwärter werden in Schulen der Gegenwart mit all den bekannten Problemen und Defiziten auf die Arbeit in einer Schule der Zukunft vorbereitet. Kann das Kooperative Lernen als Konzept der Unterrichts- und Schulentwicklung einen spezifischen Beitrag für die Ausbildung im Kontext der Kooperation von Schule und Studienseminar leisten und wie könnte dieser Beitrag aussehen?

   
 

Workshop 4

 

Referent: Thomas Kremers

Kooperatives Lernen in der zweiten Phase der Lehrerausbildung

Die Qualität eines Bildungssystems ist ein entscheidender Faktor für die Zukunft einer Gesellschaft. Trotz der Einführung der Bachelor-und Master-Studiengänge ist die Lehrerausbildung an vielen deutschen Universitäten noch immer sehr stark wissenschaftlich orientiert ist. So steht häufig nicht der Schüler im Fokus des Studiums sondern die ohne Zweifel ebenfalls wichtige Aneignung von Fachwissenschaften. Im Kontrast dazu steht im Zentrum der zweiten Phase der Lehrerausbildung die Vermittlung schulpraktischer Kompetenzen: Angehende Lehrerinnen und Lehrer eignen sich in der Schule unter Betreuung der Studienseminare die Kunst des Unterrichtens mit vielfältigen sowohl fachlichen und methodischen als auch sozialen, pädagogischen, psychologischen, kommunikativen usw. Facetten an. Diese zweite Phase der Lehrerausbildung zeichnet sich durch ein Dilemma aus: Die Lehramtsanwärter werden in Schulen der Gegenwart mit all den bekannten Problemen und Defiziten auf die Arbeit in einer Schule der Zukunft vorbereitet. Kann das Kooperative Lernen als Konzept der Unterrichts- und Schulentwicklung einen spezifischen Beitrag für die Ausbildung im Kontext der Kooperation von Schule und Studienseminar leisten und wie könnte dieser Beitrag aussehen?

   
 

Workshop 5

 

Referentin: Carmen Druyen

Kooperatives Lernen – Gehirngerechtes lernen

Wer sich mit Kooperativem Lernen befasst, kommt nicht an den Erkenntnissen der Gehirnforschung vorbei – und umgekehrt.

Bildung erfolgt durch Gehirnbildung. Da unser Gehirn ein Sozialorgan ist und erst in zweiter Linie dazu geschaffen wurde, Shakespearegedichte zu interpretieren, quadratische Gleichungen zu lösen oder das menschliche Genom zu entschlüsseln, erscheint es nur logisch, dass optimales Lernen auch im sozialen Verbund erfolgt und Interaktion und Kommunikation die Grundlage von Lernen bilden. Je jünger der Mensch ist, desto stärker ist er darauf angewiesen, von und mit menschlichen Modellen aktiv zu lernen, sich über Gelerntes auszutauschen und über diesen Austausch und eigenes Handeln seine neuronalen Netzwerke auszubilden und zu stärken. Erst wenn die neuronalen Verbindungen stabil und stark sind, ist formales Lernen, wie wir es an Schulen und Universitäten betreiben, möglich und sinnvoll. Leider werden bisher die Erkenntnisse der Gehirnforschung nur wenig konsequent in der Schul- und Unterrichtspraxis umgesetzt. Am ehesten findet man diese Umsetzung an reformpädagogisch orientierten Schulen, wie z.B. Montessorischulen. Im Bereich der Regelschulen gibt es zwar Inseln gehirngerechten Lernens wie Projektunterricht oder handlungsorientierte Ansätze, jedoch sind gerade diese Arbeitsformen in Zeiten von PISA wieder stark in den Hintergrund gerückt. Wie ist es also möglich, täglich gehirngerecht zu unterrichten und gleichzeitig die curricularen Anforderungen zu erfüllen? Kann gehirngerechtes Lernen unter dem gegebenen Zeitdruck erfolgen? Kooperative Lernformen integriert in den täglichen Unterricht bieten eine Möglichkeit zu mehr gehirngerechtem und damit nachhaltigem Lernen. In Kombination mit anderen Lernformen kann Lernen effizient werden und Lehrern und Schülern Spaß machen. Der Workshop soll die wesentlichen Aspekte gehirngerechten Lernens beleuchten und mit kleineren Formen kooperativen Arbeitens verbinden und veranschaulichen.

   
 

Workshop 6

 

Referent: Peter Blomert

Kooperatives Lernen: Grundlagen und Perspektiven (Arbeitstitel)

Peter Blomert zeigt aus Schulleiterperspektive, wie im System Schule kooperatives Lernen implementiert und evaluiert werden kann.

 

   
   
Kontakt Impressum