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Workshops |
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Kooperatives Lernen: Eine Einführung (Intensivworkshop)
Dominik Schnippenkoetter und Maria Beckmann-Küster
In diesem Intensivworkshop werden Sie in die Grundlagen des Kooperativen Lernens eingeführt. Die Teilnehmer/innen werden während des Workshops aktiv in den Lernprozess eingebunden und erproben die vorgestellten Lehr- Lernarrangements aus der Perspektive des Lerners bevor sie diese aus der Sichte der Lehrenden reflektieren. Im Workshop werden folgende Aspekte thematisiert:
- das Grundprinzip des Kooperativen Lernens und seine Integration in die Dramaturgie des Unterrichts
- Verbindung von Kooperativem Lernen und Frontalunterricht
- Förderung sozialer Fertigkeiten im Fachunterricht
- die Rolle der Lehrperson beim Kooperativen Lernen
Die Qualifizierung richtet sich an Lehrende aller Schulformen, die sowohl das Kooperative Lernen grundlegend kennen und anwenden lernen möchten. |
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Feedback im Fremdsprachenunterricht – Möglichkeiten von Peer Feedback zur Verbesserung der Schreibfähigkeit
Vera Busse
Ziel des Workshops ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Schreibfähigkeit von Fremdsprachenlernern gefördert werden kann, wenn die Lernenden in den Feedback-Prozess einbezogen werden. Der Workshop gibt einen kurzen Überblick über den Forschungsstand zum Thema Feedback im Fremdsprachenunterricht und beleuchtet dabei vor allem Studien, die zu den Möglichkeiten und Herausforderungen von Peer Feedback Auskunft geben. Im Rahmen des Workshops werden Wege der Implementierung von Peer Feedback im fremdsprachlichen Unterricht aufgezeigt, um anschließend daran gemeinsam Handlungsvorschläge für die konkrete Unterrichtssituation der Teilnehmenden zu erarbeiten. |
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„Leistungsbewusstes Lernen im kooperativen Unterricht“
Ingrid Schiel und Jürgen Friedrich
Adressaten: Alle Schulformen
Teilinhalte: Ausgehend von der Klärung der Funktion des Leistungsbegriffs in Lernprozessen (Wie entsteht „Leistung“? Was ist an Leistung didaktisch interessant? Was soll in welchen Kompetenzbereichen geleistet werden? Welche Leistung bewerten? Wer beobachtet die Leistung? Leistungen beurteilen - bewerten – benoten?) wird erarbeitet, wie
- Kooperatives Lernen Leistung fördert bzw. die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Lernenden unterstützt
- die Lehrkraft, die Gruppe und die/der Einzelne im kooperativen Unterricht Verantwortung gegenüber den Leistungszielen übernehmen
- die Basiselemente des Kooperativen Lernens Bezug zu Leistungsprozessen herstellen und Leistungsbewusstsein bei den Lernenden organisieren
- die Instrumente des Kooperativen Lernens leistungsorientierte Lernprozesse strukturieren und aktivieren.
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„Effizientes Classroom-Management für eine sichere Lernatmosphäre“
Christiane Wanschers
Voraussetzung und Resultat eines erfolgreich durchgeführten kooperativen Gruppenunterrichts ist eine sichere Lernatmosphäre. Diese entsteht aber nicht von selbst, sondern ist eng mit Aspekten des Classroom-Managements verbunden. Unter Classroom-Management bündelt eine Vielzahl von Kompetenzen, Verhaltensweisen und Haltungen von Lehrenden, wobei für eine effiziente Klassenführung die Einführung und konsequente Umsetzung von Regeln, Routinen und Ritualen essentiell ist, da diese wesentlich dazu beitragen, Störungen vorzubeugen. Kaum ein anderes Unterrichtsmerkmal hängt zudem so konsistent mit Leistungsniveau und –fortschritt zusammen wie die Klassenführung der Lehrperson.
Die Teilnehmer/innen beschäftigen sich im Woprkshop mit Faktoren einer sicheren Lernatmosphäre und lernen Möglichkeiten kennen, wie sie diese mit Hilfe einer effizienten Klassenführung in ihren Unterrichtsalltag implementieren können. |
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„Feedback zur Förderung einer kooperativen Lernkultur“
Dennis Sawatzki
Adressaten: Sek. I/II
Teilinhalte: Kooperatives Lernen dient bekanntermaßen (unter anderem) dem Ausbau von Sozialkompetenzen. Doch Kooperativität zu fordern, bedeutet nicht automatisch, sie auch angemessen zu fördern. Es bedarf einer reziproken Feedback-Kultur im Unterricht, damit Schüler/-innen konkrete Anhaltspunkte erhalten, wie sie in ihrem sozialen Verhalten von Lehrern und Mitschülern wahrgenommen werden.
In diesem Workshop soll a) die Notwendigkeit einer solchen Feedback-Kultur begründet sowie b) die Möglichkeit zu deren Umsetzung eruiert werden. Hierzu gilt es verschiedene Feedback-Instrumente kooperativ zu erarbeiten und deren Einsetzbarkeit konstruktiv zu diskutieren. |
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Lern – und Leistungssituationen trennen
Dirk Braun
Häufig tendiert Unterricht dazu, Lehr- und Lernsituationen als Leistungssituation zu sehen. Jede Wortmeldung, jede Frage und jeder Fehler kann Konsequenzen im roten Notenbüchlein haben. Damit Schülerinnen und Schüler aber erfolgreich lernen, ist es notwendig, dass Lernen phasenweise in einem bewertungsfreien Raum stattfinden kann. So haben sie die Gelegenheit ohne Konkurrenzdruck und Versagensängste Neues auszuprobieren, Umwege zu gehen und aus Fehlern konstruktiv zu lernen.
In diesem Workshop werden wir nach einem aktivierenden Einstieg mit einer kooperativen Methode Merkmale von Lern- und Leistungssituationen erarbeiten. Danach werden wir diese Merkmale mit unseren kooperativen Erfahrungen verknüpfen.
Ich freue mich auf eine konstruktive Arbeitsatmosphäre. |
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Kooperatives Lernen im Forder-Förder-Projekt
David Rott und Kathrin Fels
IIm Forder-Förder-Projekt (FFP) schreiben Schülerinnen und Schüler eine Expertenarbeit zu einem frei gewählten Thema und arbeiten hierzu einen Expertenvortrag aus. Das Projekt wird seit 2002 in Münster und Umgebung an Grundschulen und Gymnasien in zwei Formen durchgeführt: als Regelprojekt für ganze Klassen, im Drehtürmodell in der Begabungsförderung und seit 2010 im Advanced für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9. Im FFP werden zentral Formen des Kooperativen Lernens (Lerntagebuch, Peercoaching, Feedback, etc.) für die Arbeit der Schülerinnen und Schüler genutzt. Im Workshop werden die eingesetzten Formen des Kooperativen Lernens vorgestellt und diskutiert.
Die Workshopteilnehmerinnen und –teilnehmer erhalten die Möglichkeit, einen Einblicken in die Projektpraxis zu nehmen und die eingesetzten Formen kennenzulernen. Möglichkeiten der Leistungsbeurteilung im Rahmen des Kooperativen Lernens werden zur Diskussion gestellt.
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"Kooperatives Lernen und Feedback"
Dr. Ulrike-Marie Krause
Im Workshop werden psychologische und pädagogische Aspekte des kooperativen Lernens und der Feedbackgestaltung betrachtet. Im Zentrum stehen verschiedene Gruppenphänomene und Feedbackformen, die für kooperatives Lernen und für die Entwicklung einer Kooperations- und Feedbackkultur in der Schule relevant sind (u.a. Gruppenfeedback), sowie die Fragen der Teilnehmer/innen.
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Kooperatives Lernen und berufsfeldbezogenen Unterricht bewerten
Marayle Küpper
Das Kooperative Lernen wird in allen Schulformen als Chance genutzt und erfolgreich eingesetzt, so auch am Berufskolleg. Dennoch muss das Kooperative Lernen in dieser Schulform den besonderen Bedingungen Rechnung tragen:
- starke Heterogenität in den Bildungsgängen
- kurze Verweildauer der Lernenden in den Bildungsgängen
- gesetzliche Vorgaben zur Einzelbewertung in Bildungsgängen, die zur FHR/AHR führen
- Einbezug von dualen Partnern
- Prüfungen vor Industrie- und Handelskammern
- hohe Schülerfluktuation
- umfassende Lehrpläne, etc.
Der Workshop setzt sich mit den Herausforderungen der Berufskollegs auseinander, analysiert die Chancen, die das kooperative Lernen gerade in dieser Schulformbereit bereit stellt und bietet Problemlösungen, auch in dem Themenbereich der Bewertung, an. Kooperativ arbeitend tasten wir uns an die Grenzen heran und profitieren von den Erfahrungen anderer Berufskollegs.
Hilfreich für das Verständnis des Workshops sind Einblicke in die Schulstruktur des Berufskollegs sowie Unterrichtserfahrung mit kooperativen Lehrmethoden. |
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"Metakognition und strukturierte Urteilsbildung als Mittel der Selbststeuerung – Das Projekt „Das ist gut für mich!“
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Christian Igelbrink
Die Fähigkeit, Lernprozesse eigenverantwortlich und selbstständig zu gestalten, gehört zu den Schlüsselkompetenzen des Lernens an Schule und Hochschule. Das Projekt „Das ist gut für mich!“ hat das Ziel, Schülern mit Leistungsdefiziten, Lernschwierigkeiten oder alterstypischen Motivationsproblemen, nachhaltig zu helfen und sie mit Methoden des selbstständigen Lernens vertraut zu machen. Studentische Tutoren betreuen im Projekt jeweils eine Kleingruppe mit jeweils drei Schülern aus der 7-9. Klasse. Die studentischen Tutoren führen in Eigenverantwortung –mit universitärer Supervision - die wöchentlichen Tutoriumssitzungen mit den Schülern durch.
Auf diese Weise begleiten die Studierenden Schülerinnen und Schüler schrittweise auf dem Weg zum „Selbstlernexperten“. Wichtige methodische Grundlagen der Projektarbeit sind sowohl metakognitive Überlegungen über die eigene Persönlichkeit und das Lernverhalten als auch die Auswahl und Einübung passender Lernmethoden. Um eine begründete Auswahl geeigneter Lernmethoden zu ermöglichen, ist zudem die Verwendung strukturierter Urteilsbildung sehr hilfreich; auf diese Weise können Schülerinnen und Schüler angesichts individueller Lernprobleme begründet Lernmethoden auswählen, ausprobieren und einüben.
Im Workshop findet eine Einführung in die konzeptionellen Überlegungen und praktischen Methoden des Projektes „Das ist gut für mich!“ statt. Im Workshop werden Vortragselemente mit Phasen kooperativer Arbeit kombiniert.
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